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Das liebevolle Geschenk

Draussen fielen die weichen Schneeflocken bei eisiger Kälte auf den Aspahlt. Es war bereits dunkel und die Strassen waren menschenleer. Nur vereinzelt huschte hier und dort noch jemand über sie Strasse, um dann schnell in die wohlige Geborgenheit, der beheizten Wohnung zu gelangen.

Es war der erste Weihnachtstag und Marie hatte sich für den Vater ein Geschenk überlegt. Sie hatte sich eine Schachtel besorgt und liebevoll verpackt, um ihr Geschenk darin zu verbergen.Marie hatte  aus dem Schrank das wunderschöne glitzernde Geschenk-Papier geholt, dass immmer benutzt wurde, wenn ein Geschenk gemacht werden sollte.

Dann an diesem Weihnachtsabend überreichte sie dem Vater mit erwartungvollen Blick ihr kostbares Geschenk. Ihr Vater packte sehr gespannt das Geschenk aus und schaute fassungslos auf den leeren Karton. Er war wütend und schimpfte lautstark mit seiner Tochter. "Du kannst doch nicht einfach eine leere Schachtel verschenken!" "Was soll denn das für ein Geschenk sein?"  fragte er Marie, die erschrocken und wie erstarrt vor dem Vater stand. Mit tränenerstickter Stimme sagte sie zu ihrem Vater. "Die Schachtel ist doch gar nicht leer, ich hab sie mit ganz vielen Küsschen als Geschenk für dich gefüllt, weil ich dich so lieb habe". Jetzt waren es die Augen des Vaters, die sich beschämt mit Tränen füllten. Er nahm Marie liebevoll in den Arm und entschuldigte sich bei ihr.